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Umweltminister: Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht waere Symbolpolitik

Sachsen-Anhalts Umweltminister Armin Willingmann (SPD) sieht eine Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht des Landes skeptisch. Sie hätte praktisch keinerlei Wirkung, weil sich der Schutzstatus dadurch nicht ändere, sagte er am Mittwoch. Bereits jetzt sei es zulässig, besonders auffällige Wölfe zu «entnehmen», also zu töten, wenn dafür eine entsprechende Genehmigung erteilt werde. Der Umgang mit solchen Tieren ist laut Willingmann in der Leitlinie Wolf definiert.


In Niedersachsen ist der Wolf bereits ins Jagdrecht aufgenommen worden. Mehrere Landwirte hatten dies nach Angriffen auf Vieh gefordert, um so die Wolfspopulation stärker regulieren zu können. In Sachsen-Anhalt erfasst der aktuelle Bericht zum Wolfsmonitoring im Land 22 Rudel und drei Paare mit insgesamt 150 Tieren. Hinzu kommen sechs länderübergreifende Rudel in Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen.

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